Mirjam ist Familienfotografin aus Süddeutschland, die auf eine ganz natürliche Art emotionale Momente zwischen Mamas, Papas und deren Kindern festhält.

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Wie lange fotografierst Du schon und wie bist Du zur Fotografie gekommen?

Meine Oma und mein Opa arbeiteten in meiner Kindheit bei der Zeitung und mich haben schon damals die Kameras und Omas Labor in dem aus Negativen tolle Bilder wurden, magisch angezogen. Von Ihnen hab ich auch meine erste Kamera bekommen. Von meinem ersten Ausbildungsgehalt hab ich mir dann meine erste kleine Spiegelreflexkamera gekauft eine Canon 350d die ich ab dann immer und überall dabei hatte.

Wie und wann hast Du Dich selbständig gemacht? Welche Hürden musstest Du überwinden? 

Im Oktober 2013 habe ich mein Kleingewerbe angemeldet. Meine zurückhaltende, ruhige Art hat es mir Anfangs schwer gemacht, gerade im Bereich der Hochzeitsfotografie. Die Aufregung und Unsicherheit vor Shootings war kaum auszuhalten. Aber das erfüllte Gefühl danach hat mich unglaublich glücklich gemacht und mich dazu bewogen dran zu bleiben. Mittlerweile bin ich nur noch positiv aufgeregt vor Shootings und ich sehe meine Schwäche als meine Stärke, meine ruhige und beobachtende Art hilft es auch schüchternen Kindern beim Shooting aufzutauen. 

Was hat Dich dazu bewogen Dich als Fotografin selbständig zu machen? 

Die Möglichkeit mit meiner Leidenschaft Geld verdienen zu können. 

Wie entspannst Du Dich am Ende eines langen Tages?

Mit einer Tasse Yogi-Tee mit einem Schuss Hafermilch. 

Was machst Du, wenn Du Dich in einem kreativen “Loch” befindest?

Erst einmal alles liegen lassen und den Kopf wieder freibekommen damit wieder Platz für Kreativität ist. Das kann ich am besten draußen in der Natur oder bei einer runde Yoga

In welchem Licht fotografierst Du am liebsten und warum?

Wie die meisten fotografiere ich am aller liebsten in der Stunde vor Sonnenuntergang. Der Sonnenaufgang hat auch seinen Reiz allerdings ist das für mich als Nachteule eher schwierig.

Was ist Dir bei einem Fotoshooting wichtig? Worauf legst Du Wert?

Am aller wichtigsten ist mir, dass die Familien sich wohl fühlen und Spaß haben während des Shootings – so entstehen einfach die natürlichsten und emotionalsten Bilder. Ich versuch so wenig wie möglich einzugreifen, schlüpfe hauptsächlich in die Beobachterrolle und gebe den Familien nur kleine Anweisungen. 

Was oder wen würdest Du am aller liebsten einmal Fotografieren? (Beschreibe Dein Traum Fotoshooting)

Eine Familie mit vielen Kindern, barfuß mit wehenden Kleidern an einem einsamen Strand.

Welches Foto, das Du im vergangene Jahr gemacht hast  ist Dein Lieblingsbild und warum?

Bilder meiner Tochter sind natürlich alles meine Lieblingsbilder. Abgesehen davon liebe ich Stillbilder da durfte ich letztes Jahr einen ganz besonderen Stillmoment festhalten.

Was ist in deiner Kameratasche? 

Am allerliebsten nutze ich für meine Familienportraits das Canon 35mm 1.4 und das SIGMA Art 50mm 1.4. Ich habe zwei Kamerabodys, die Canon EOS R und die Canon 5D Mark III. Außerdem befindet sich das 85mm 1.4 von SIGMA, das SIGMA ART 24mm 1.4 und das 100mm 2.8 von Canon in meinem Kamerarucksack.

Liebe Mirjam, Du und Lisa von Lisa Wagner Fotografie habt ja vor einigen Wochen ein tolles neues Projekt gestartet… magst Du etwas darüber erzählen? Wie seid ihr auf die Idee gekommen? Und was wollt ihr damit erreichen?
Sehr gerne – unser Herzensprojekt: der Familienfotografie Guide :). Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich der Familienfotografie gibt es im Vergleich zur Hochzeitsfotografie und Paarfotografie wirklich wenig, obwohl eine hohe Nachfrage da ist. Wir haben Beide immer wieder Anfragen für Coachings in diesem Bereich bekommen und da kam uns letzten Sommer erstmals die Idee, alle Informationen rund um die Familienfotografie in Form eines Guides zusammenzustellen. Von der Kommunikation mit den Kunden ab der Buchung, über die Vorbereitung, Outfitwahl, Locationsuche, Tageszeit und die Kommunikation während des Shooting mit jeder Menge Posing Inspirationen, ist hier drin alles zu finden. Weiterhin ist in diesem Guide der Kundenfragebogen enthalten, welchen wir vorab unseren Kunden schicken, um an wichtige Informationen über unsere Kunden zu gelangen und sie somit besser kennen lernen zu können. Im Winter hatten wir dann die Zeit den Guide umzusetzen und wir sind sehr stolz, dass es ihn seit April zu kaufen gibt. Wir möchten anderen Familienfotografinnen dabei helfen, natürliche und emotionale Erinnerungen zu schaffen und einen harmonischen Bildlook zu kreieren – wir haben dazu wirklich unser ganzes Herzblut und geballtes Wissen rund um die Familienfotografie in diesen Guide gepackt.
Wo kann man den Guide finden?
Wie habt ihr Euch eigentlich kennengelernt, Lisa und Du, und was verbindet Euch? 
Wir haben uns 2015 über Facebook kennengelernt, uns dann spontan getroffen um uns gegenseitig zu fotografieren und sofort super verstanden 🙂 Danach folgten gemeinsame WeddingStyledShootings und ein gemeinsamer WeddingWorkshop Besuch. Mittlerweile sind wir beide Mamas und haben uns auf die Famlienfotografie spezialisert. Da gibt es natürlich jede Menge Gesprächsstoff und ich bin sehr froh über diesen wundervollen Austausch. Ich mag es, dass zwischen uns kein Konkurrenzdenken herrscht sondern jeder am anderen wächst und man sich gegenseitig unterstützt genauso wie hier unter den Kameramamas 🙂
Ich weiss, dass ihr vor ein paar Wochen auch einen Workshop veranstaltet habt- wie war das? Wo fand der Kurs statt? Welchen Bereich hat der Kurs abgedeckt? Und vor allem, werdet ihr noch einmal einen solchen Kurs anbieten?
Den mussten wir leider verschieben auf den 30. Mai. Aber wir freuen uns schon unglaublich auf einen kreativen und inspirierenden WorkshopAbend mit ganz tollen Teilnehmerinnen und einer wundervollen Familie.

“Community over Competition”

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